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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: À point

À point kommt aus dem französischen und bedeutet übersetzt "auf den Punkt". Dies ist eine Garstufe beim Fleisch, die auch medium oder rosa genannt wird. Ein Fleisch ist À point gebraten, wenn es innen noch rosa und außen braun ist. Da dieses Fleisch noch einen roten Kern hat und das Myglobin der Muskelzellen noch nicht vollständig geronnen ist, ist der austretende Fleischsaft braun-rötlich. Die richige Festigkeit des Fleisches kann man mit einer Druckprüfung erkennen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Jus

Jus kommt aus dem französischen und bedeutet Saft, Brühe und ist der Fachbegriff für einen konzentrierten und entfetteten Fleischfond oder Bratensaft. Kalbsjus wird am häufigsten verwendet. Zur Herstellung werden gehackte Kalbsknochen, Kalbfleischreste und Wurzelwerk in Butter braun geröstet, mit Kalbsfond abgelöscht und langsam gekocht. Gewürzt wird nur leicht, dann entfettet und durchgeseiht. Durch die Gelatine, die sich aus dem Knochen löste, entsteht eine Bindung, die den Jus beim Erkalten erstarren lässt.

Meist wird die Jus zum Verfeinern von Soßen, zum Ablöschen oder
kalt und in Würfel geschnitten als Garnitur von kalten Platten und ähnliches verwendet.

Sonntag, 24. August 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Blindbacken

Das Blindbacken ist eine spezielle Backtechnik für Teigböden oder -hüllen, die erst nach dem Backen gefüllt werden. Durch diese Vorgehensweise soll der Rand aufgehen, aber der Boden flach bleiben. Darum wird der Boden mit einer Gabel mehrmals durchstochen und mit Pergamentpapier oder Alufolie ausgelegt. Schließlich wird er mit trockenen Erbsen, Bohnen oder Kirschkernen beschwert, dies stabilisiert auch zugleich den Teigrand. Die Füllung, die mann  auch "Blindfüllung" nennt, wird nach dem Backen durch die eigentliche Füllung ersetzt.

Sonntag, 6. April 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Chatrieren

Der Begriff Chatrieren kommt aus dem französischen und bedeutet übersetzt soviel wie Kastrieren. Damit bezeichnet man im Küchenjargon das Herausziehen des Darmes aus noch lebenden Schalentieren vor dem Anbraten. In Frankreich ist dies wegen des angeblich besseren Geschmacks allgemein üblich. In Deutschland jedoch verstößt dieser Vorgang gegen das Tierschutzgesetz, bei uns müssen Schalentiere vor dem Verzeht in sprudelnd kochendem Wasser getötet werden.

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Pâtissier

Ein Pâtissier übernimmt in einer Küchenbrigade den Bereich des Küchenbäckers oder auch Feinbäcker genannt. Er bereitet Süßspeisen, Desserts, Gebäck, Torten und Eisgerichte zu und richtet sie an.
Des weiteren sind Pâtiessiers in Konditoreien, Feinbäckereien und Patisseriebereichen von Hotelbetrieben tätig.



Samstag, 15. März 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Mazerieren

Mazerieren ist der Fachbegriff für kurzes Beizen. Dabei wird z. B. Fleisch durch längeres Liegen in Wein, Essig, Öl oder Zitronensaft und Gewürzen aromatisiert und mürbe gemacht. Dies kann man auch mit Früchten in Alkohol oder Likör machen.

Donnerstag, 6. März 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Fond

Fond nennt man die Flüssigkeit, die sich beim Dämpfen von Fleisch, Fisch oder Gemüse bildet. Unter Zugabe von Mehl, Wasser oder Wein wird je nach Rezept die Soße daraus bereitet.

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Flammieren

Beim Flammieren hält man das schon gerupfte Geflügel über eine offene Flamme und dreht es, damit auch die letzten Flaumfedern abgesengt werden.

Montag, 3. März 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Dressieren

Dressieren heißt der Vorgang, in dem man dem Geflügel vor dem Braten oder Kochen eine ansehliche Form gibt. Dabei werden die Flügel oder Keulen an den Körper gedrückt und festgebunden oder angeheftet.

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Sautieren

Sautieren nennt man ein Verfahren, in dem Gargut rasch und bei starker Hitze in der Pfanne gegart und gebräunt wird. Zerkleinerte Lebensmittel werden dabei durch Schwenken gewendet.

Sonntag, 23. Februar 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Julienne

Julienne nennt man Gemüse, dass in feine gleichmäßige Streifen geschnitten ist. Es ist die am häufigsten angewendete Schnittform. Dabei ist es nicht wichtig, wie dick oder dünn die Streifen sind, sondern dass sie gleichmäßig geschnitten werden.

Julienne wird vorbereitet wie Brunoise (siehe voriger Post meines Küchenglossars). D. h. das Gemüse wird erst in Scheiben geschnitten und dann in dünne ca. vier bis fünf Zentimeter lange Streifchen.

Julienne wird hauptsächlich als Suppeneinlage, zu Salaten oder im asiatischen Raum für bestimmte Wokgerichte verwendet.

Sonntag, 2. Februar 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Sous-chef


Als Sous-chef wird in der Fachsprache der stellvertretende Küchenchef bezeichnet. Er vertritt den Küchenchef bei dessen Abwesenheit.
 

Die Rangordnung eines gehobenen Küchenbetriebs:

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Brunoise

Brunoise bedeutet feinwürfelig geschnitten.
Dabei werden Möhren, Sellerie oder anderes Gemüse in Scheiben geschnitten. Die Dicke der Scheiben bestimmt logischerweise die Größe der Würfel. Anschließend werden die Scheiben in gleich große Streifen und dann in Würfel geschnitten. Diese Schnittform wird verwendet für Suppeneinlagen, warmen und kalten Saucen, Eintöpfe und Salate verwendet.

Samstag, 1. Februar 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Blondieren

Blondieren nennt man das leichte Anbräunen von Zwiebel- oder Knoblauchstücken.

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Beurre manie

Beurre manie kommt ebenfalls aus dem französischen und ist der Fachbegriff für die Mehlbutter. Mehlbutter wird zum Binden und Andicken von Flüssigkeiten benutzt.

Zubereitung:
Weiche Butter und Weizenmehl werden zu gleichen Teilen miteinander verknetet und üblicherweise zu einer Rolle oder Kugeln geformt, die im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei Bedarf wird ein Stück der kalten Mehlbutter in die heiße Flüssigkeit eingerührt und dadurch gebunden. Auf diese Weise kann man fantastisch auf künstliche Soßenbinder verzichten.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Amuse gueules

Amuse gueules, franz. wörtlich übersetzt Maulfreude, sind kleine appetitanregende Häppchen die vor einem Menu gereicht werden. Im deutschen Sprachraum wird der Begriff wegen des Wortes Maul als vulgär empfunden. So wird er hierzulande überwiegend durch das vornehmere Amuse-Bouche (Mundvoll, Happen) ersetzt.

Lexikon der Küchenfachbegriffe: Aprikotieren

Aprikotieren nennt man das Bestreichen von noch warmen Kuchen oder Gebäckstücken mit eingekochter, passierter Aprikosenmarmelade. Durch diesen Arbeitsgang bleibt das Backgut länger frisch. Außerdem erhält das Aprikotieren den Glanz der Glasuren und verhindert das Durchnässen beim Glasieren.

Montag, 27. Januar 2014

Neues Thema: Küchenfachbegriffe - für jeden verständlich erklärt!

Um meine guten Vorsätze gleich umzusetzen, starte ich doch gleich mal eine neues Thema. 

Passiert es Euch auch manchmal, dass Ihr ein bestimmtes Wort hört oder lest und Ihr wisst partout nicht was es bedeutet?
Ich werde dafür sorgen, dass Euch das im Küchenbereich nicht passiert. Deshalb werde ich hier ein kleines Lexikon der Küchenfachbegriffe erstellen und es nach und nach mit Informationen füttern!!


Also, wo immer Ihr dieses Zeichen seht, wird etwas erklärt. Seid gespannt!